Anfang April findet nunmehr das 3. Internationale Kino Gieno Kabaret in
Dresden statt (mitmachen erwünscht, Infos und Anmeldung unter: www.kinogieno.de).
Aus diesem Anlass hat sich die Kino Gieno-Crew mal wieder vor- und
hinter die Kamera gestellt. Zur mentalen Einstimmung wollen sie Euch am
28. März ab 19:00 Uhr im Fischladen (Hoyerswerdaer Straße 36, 01099
Dresden) zur Premiere des neuen Kino-Kabaret-Trailers einladen.
Gezeigt werden natürlich auch noch einige andere cineastische
Leckerbissen aus den vergangenen Kurzfilm-Workshops und von
befreundeten Kino-Gruppen weltweit.
Ihr könnt gern Eure Selbstgedrehten mitbringen, sie dürfen maximal zehn Minuten lang sein und sollten auf DVD vorliegen.
Montag, 28. März 2011
Montag, 14. März 2011
nomadenkino @fischladen
35mm-filmvorführung "the holy mountain"
von Alejandro Jodorowski 1973
orginal mit dt. Untertiteln.
Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=HHiA3w6Y3KA
Mitte der 70er Jahre finanzierte Apple-Chef Allen Klein dem chilenischen Surrealisten Alejandro Jodorowsky seinen Nachfolgefilm zu "El Topo" auf Anraten John Lennons:
"The Holy Mountain". Es entstand ein wirrer,
phantasmagorischer Alptraum voller bizarrer Episoden,
satirischer Polemik und eines ständigen, sowohl inhaltlich,
als auch visuell spürbaren Kampf zwischen dem Surrealistischen und dem Realistischen. Noch heute wirkt dieser Geniestreich kraftvoll und erhellend - wenn man ihn zu sehen bekommt.
Nach Streitigkeiten zwischen Klein und Jodorowsky,
beschlossersterer seinen neuen Erzfeind künstlerisch umzubringen,
indem er die Masterbänder verschließt und keiner Publikation
mehr die Rechte erteilt.
So kam es, dass nur noch wenige Länder im Stande wahren, den Klassiker offiziell zu veröffentlichen, darunter Japan und Italien.
Der
Film lohnt auf jeden Fall, wird oldschool (35mm) projiziert. Da das
Nomadenkino extra aus Berlin anreist, wird eine Kulturbeitrag von 2-3€
Eintritt erbeten.
Sonntag, 6. März 2011
„LUXUS“
Doppeldenk ist
nicht nur ein Neologismus, der aus dem 1947 entstandenen Roman 1984 entstammt. Marcel Baer und Andreas
Glauch benutzen diesen Begriff vielmehr als Topos für ihre offensiven Arbeiten,
die sich auf den ersten Blick mit ihren unkonventionellen Neonfarben der Pop-
und Subkultur bedienen und dadurch eine gewisse Vertrautheit evozieren. Auf den
zweiten Blick offenbart sich jedoch eine weitere, eine subversive Lesart. Doppeldenk nutzt die suggestive Kraft
vorhandener Symbole, die in ihrem Œuvre meist als Piktogramme oder
idealisierte Character dargestellt
werden. Im Triptychon Vanitas Vanitatum
erfolgt eine Art ästhetische Nivellierung, indem dort verfremdete Zeichen oder Motive
in ihrer Bedeutung scheinbar gleichwertig angeordnet werden. Jedoch wohnt in
dieser Komposition jene Kraft der Manipulation inne, die dem Leser in Orwells
Roman mit voller Kraft entgegenschlägt und die für die heutige, an den
massenkulturellen Konsum gekoppelte, Gesellschaft und ihren Erfahrungen
durchaus relevante Elemente der Täuschung und der mehrschichtigen Denkweisen
bereithält. Symbole werden, wie das Wort Revolution, umgedeutet,
zweckentfremdet und erfahren im Kontext derzeitiger Distributionsverhältnisse
eine Sinnentleerung. Dementsprechend nutzt die Künstlergruppe Doppeldenk Strategien des Scheins und deren
Indifferenzen und fordert - in Manier einer Vanitasdarstellung - eine erhöhte Aufmerksamkeit des Betrachters. Ihm
fällt letztendlich auch die Rolle zu inne zu halten und Lesbarkeiten von
Symbolen und ihren kulturell gewachsenen Inhalten aufzudecken und vor allem zu
hinterfragen.
Freitag, 4. März 2011
Монгол Улс
fakten über die mongolei
- bei drei millionen einwohnern ist die mongolei flächenanteilig fünfmal so gross wie deutschland
- ulaanbaatar ist die kälteste hauptstadt der welt
- über die hälfte der bevölkerung ist jüger als 24 jahre alt
- die wüste gobi ist die fünftgrößte der welt
- der see huvsgul im norden des landes ist der tiefste see zentralasiens
- etwa ein drittel der bevölkerung lebt als nomaden, der rest in den städten
- wichitgste religionen sind der buddhismus und der schamanismus
- helden: chinggis khan & tschingunjav
- auf einen einwohner kommen zehn pferde
- an 260 tagen im jahr scheint in der mongolei die sonne
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